Beim Kauf von LED-Leuchten stoßen Sie möglicherweise auf die Begriffe IP67 und IP65. Aber was bedeuten sie und worin unterscheiden sie sich? Schauen wir uns das genauer an.
Zunächst einmal steht IP für Ingress Protection (Schutz vor Eindringen). Dabei handelt es sich um ein Standardbewertungssystem, das angibt, wie gut ein Gerät vor dem Eindringen von Staub und Wasser geschützt ist. Je höher die IP-Bewertung, desto besser der Schutz.
IP67 bedeutet, dass die LED-Leuchte vollständig staubdicht ist und 30 Minuten lang einem Eintauchen in Wasser bis zu einem Meter standhält. Dies macht sie ideal für den Einsatz im Freien bei rauen Wetterbedingungen. Wenn Sie beispielsweise LED-Leuchten in Ihrem Garten installieren möchten und sicherstellen möchten, dass sie starken Regen überstehen, ist die Schutzart IP67 eine gute Wahl.
IP65 hingegen bedeutet, dass die LED-Leuchte staubdicht und gegen Strahlwasser aus jeder Richtung geschützt ist. Damit ist sie für den Einsatz im Freien geeignet, wo Strahlwasser auftreten kann, wie etwa in der Nähe eines Pools oder in einer Großküche.
Wichtig zu beachten ist, dass sich diese Bewertungen lediglich auf den Schutzgrad vor Staub und Wasser beziehen. Sie geben keine Auskunft über die Qualität des LED-Lichts selbst, wie etwa Helligkeit oder Farbwiedergabe.
Letztendlich hängt die Wahl zwischen IP67 und IP65 von Ihren spezifischen Anforderungen und den Bedingungen ab, unter denen die LED-Leuchten verwendet werden. Unabhängig davon, für welche Schutzart Sie sich entscheiden, ist es wichtig, sicherzustellen, dass die von Ihnen gekauften LED-Leuchten von einem seriösen Hersteller stammen und aus Sicherheitsgründen UL- oder CE-zertifiziert sind.
